„Brennpunkt Schule“ - Kooperatives Spiel für Schulkollegien

Aktualisiert: März 26


Brennpunkt Schule - Kooperatives Spiel

Eine erfolgreiche Beschulung von Kindern und Jugendlichen gelingt nur mit einem kompetenten und Hand in Hand arbeitenden Team aus Pädagog*innen und Schulpersonal. Doch ein gutes Team gilt es aufzubauen und zu pflegen, weshalb wir für Kollegien von mittlerer bis großer Größe das kooperative Spiel „Brennpunkt Schule“ entwickelt haben. Im Unterschied zu vielen Spielen und Teamaktivitäten, bei denen das Besiegen von anderen Teams im Vordergrund steht, spielt man hier nicht gegen- sondern miteinander, gewinnen kann man nur gemeinsam. Daher eignet sich „Brennpunkt Schule“ hervorragend als Aktivität zum Teambuilding.


HINTERGRUND


In der Hektik und durch die Belastungen des Schulalltages kommt der zwischenmenschliche Austausch mit den Kolleg*innen schnell zu kurz. Nicht selten nehmen sich die Pädagog*innen als Einzelkämpfer*innen wahr; das Gefühl, Teil eines Teams zu sein, bleibt auf der Strecke. Doch besonders in heterogenen Schulkontexten und Einzugsgebieten, die sozio-kulturell besonders herausfordernd sind, bedarf es individueller standortbezogener Lösungskonzepte, die von einem starken Team getragen werden. Eine positive Arbeitsatmosphäre und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sind die Säulen, auf denen ein gutes und erfolgreiches Team fußt. Daher ist es notwendig die wenigen freien Ressourcen, die zur Verfügung stehen, effektiv in das noch bessere Kennenlernen der Kolleg*innen und den Aufbau des Teams zu investieren.


UNSER LÖSUNGSANSATZ


Mit dem kooperativen Spiel „Brennpunkt Schule“ lassen sich schulische Problemlagen abbilden, die einem Team im realen Leben wie in diesem Spiel alles abfordern – mit dem großen Unterschied, dass im Spiel Probleme in einen humorvollen Kontext gestellt werden. Die Spielstruktur unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit und des Zusammenhalts zwischen den schulischen Mitarbeiter*innen. Probleme werden als bewältigbar erlebt, der Weg dorthin wird gemeinschaftlich gestaltet und begangen. Und vor allen Dingen soll „Brennpunkt Schule“ allen Beteiligten Spaß machen und für eine positive Stimmung unter den Kolleg*innen sorgen.

Der kooperative Ansatz des Spieles sorgt einerseits dafür, dass alle an einem Strang ziehen, das Team kann nur als Ganzes gewinnen. Dadurch wird nicht zuletzt vermieden, dass sich die Teilnehmenden als Konkurrent*innen und Rival*innen verstehen und es am Ende Über- und Unterlegene gibt. Wie im schulischen Alltag wird ein großes, gemeinsames Ziel verfolgt.


DAS SPIEL

In der Schule bricht das Chaos aus: Koffeintabletten im Umlauf, Masernfälle im Pädagog*innenteam, Läuse bei den Schüler*innen und das Gerücht, dass es in der Mensa Schweinefleisch zu essen gab, tauchen an den unterschiedlichsten Stellen im Schulgebäude auf, verbreiten sich rasant und machen die Beschulung unmöglich – zum Glück handelt es sich hierbei nicht um einen Montagmorgen am Arbeitsplatz, sondern nur um die Ausgangssituation im Kooperationsspiel „Brennpunkt Schule“.


Wie im realen Leben verfügen die Teilnehmenden über bestimmte Stärken, mit denen sie gewisse Anforderungen schneller bewältigen können als andere. Um das Spiel gewinnen zu können, müssen jedoch alle gemeinschaftlich entscheiden, wo jemand seine Fähigkeiten im Sinne der Allgemeinheit am besten einsetzen kann.


Konkret werden Probleme dadurch gelöst, dass an verschiedenen Spielstationen um den Abbau von Chaospunkten gespielt wird. In einer bestimmten Zeit müssen Geschicklichkeits-, Gedächtnis-, Bewegungs- oder kreative Aufgaben in kleinen Teams gelöst werden. Das Spielen von „Brennpunkt Schule“ ist daher sehr dynamisch und aktiv, die Zusehenden feuern die jeweils Spielenden an, und es herrscht eine ausgelassene Stimmung.

Wenn nach einer bestimmten Zeit alle Probleme „weggespielt“ werden konnten, ist „Brennpunkt Schule“ gewonnen.


„Brennpunkt Schule“ dauert ca. drei Stunden.

KONTAKT

wahlweise e.V.
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12159 Berlin
+49 (0) 30 22 43 24 53

Unsere Projekte stehen allen offen. Dies bringen wir auch in unserer Sprache zum Ausdruck. Zur sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten benutzen wir den „Gender-Stern“ (z. B. Schüler*innen).

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